Vortragsangebote von Dr. Claus Koch

Aufbau der Vorträge und ausführliche Inhaltsangabe auch auf Nachfrage: claus.koch@gmx.de

 

 

Vortrag 1

Das weltoffene Kind. Positive Bindungserfahrungen als Fundament für gelingende Bildungsbiographien

 

Der Vortrag wendet sich wahlweise an Lehrer/innen und Eltern und behandelt folgende Themenschwerpunkte: Von der Geburt zur Bindung. Das existenzielle Bedürfnis des Kindes nach Anerkennung und Kooperation – Resonanzen: Wie Selbstwert, Selbstgefühl, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit entstehen – Aneignung der Welt: Was haben Bindung und Bildung miteinander zu tun? – Wenn Schulen bindungsfeindlich organisiert sind – 5 Schlüsselqualifikationen, auf die es zu einem gelingende Leben ankommt.

Der Vortrag betont damit auch die erzieherischen und pädagogischen Grundlagen für ein emphatisches Miteinander in einer Gesellschaft, in der sich zunehmend Stimmen äußern, die auf Inhumanität, Abgrenzung und Ausgrenzung setzen.   

 

Vortrag 2

Herausfordernde Kinder in Unterricht und Schule. Lösungen aus bindungstheoretischer Sicht

 

Der Vortrag, der sich an Lehrer/innen und alle diejenigen wendet, die professionell mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, betont die existenzielle Dimension von Anerkennung, Selbstvertrauen, Selbstwert und Selbstgefühl im Umgang mit herausfordernden Kindern und Jugendlichen. Wie beeinflussen unterschiedliche Bindungstypen wechselseitig den pädagogischen Prozess und welche Lösungen, mit herausfordernden Kindern umzugehen, bieten bindungstheoretische Einsichten.    

 

Vortrag 3

Erziehung im gesellschaftlichen Wandel. Ein Beitrag aus bindungstheoretischer Sicht

 

Der Vortrag wendet sich wahlweise an Eltern und alle, die in pädagogischen Berufen tätig sind. Er thematisiert die Veränderungen in der heutigen Erziehungslandschaft und ihre Auswirkungen auf die Kinder. Diskutiert werden u.a. das neue Verhältnis der Generationen untereinander, das Phänomen des „Projektkindes“, die „Generation Smartphone“, Selbstverwirklichung und Selbstoptimierung, frühe Leistungsanforderungen in Kita und Schule, und wie Erziehung im Eiternhaus und pädagogischer Einsatz am besten gelingen.

 

Vortrag 4

Pubertät – alles andere als ein Drama

 

Der Vortrag hebt, statt sie zu dramatisieren, die positiven Seiten der Pubertät in der Entwicklung des Kindes und Jugendlichen hervor. Es geht um die Zeit, in der sich die Kinder und Jugendlichen besonders mit ihrer Identitätsfindung und der Frage „Wer bin ich?“ beschäftigen. Das Thema, wie wir als Eltern (und Pädagogen) mit Kindern und Jugendlichen respektvoll in der Pubertät umgehen und ihrem Wunsch nach Abgrenzung und Selbstständigkeit am besten nachkommen, steht im Vordergrund. 

  

Vortrag 5

Was kommt nach der Pubertät?

 

Der Vortrag wendet sich wahlweise an Eltern und alle, die in pädagogischen Berufen mit Kindern zu tun haben.

 

Die Jahre nach der Pubertät sind, bis auf wenige Ausnahmen, von der Entwicklungspsychologie bislang kaum erforscht. Dabei entstehen den jungen Menschen in dieser Zeit ihrer „Odysseusjahre“, wenn die Leitplanken von Elternhaus und Schule wegfallen, neue und andere Entwicklungsaufgaben, die oft von Lebenskrisen begleitet werden. Was zeichnet diese „Transitjahre“ aus, welche Aufgaben stellen sich Eltern, Lehrer und allen anderen, die mit den jungen Erwachsenen zu tun haben? Wie gelingt ihnen der Übergang ins Erwachsenwerden?

 

Vortrag 6

Trennung und Scheidung – Was Kinder und Eltern wieder glücklich macht

 

Für fast alle Kinder jeden Alters sind die Folgen der Trennung ihrer Eltern zunächst dramatisch. Sie leiden und müssen hilflos zusehen, dass ihre Eltern fortan getrennte Wege gehen. Selbstwertgefühl und das Gefühl für Selbstwirksamkeit können vorübergehend Schaden nehmen. Wie wir ihnen helfen können, mit der für sie schwierigen Situation gut umzugehen, steht im Zentrum des Vortrages. Aus bindungstheoretischer Sicht und anhand von Beispielen aus vielen Beratungsgesprächen wird beschrieben, was Eltern tun können, damit ihre Kinder ihr ursprüngliches Vertrauen zu ihnen bewahren, um sich weiterhin sicher und geborgen zu fühlen. Damit sie die Trennung gut überstehen und wieder voller Optimismus in ihre eigene Zukunft sehen. 

 

Vortrag 7

Werden, wie man sich selbst empfindet

 

Ein Fachvortrag aus bindungstheoretischer Sicht zur Abgrenzung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstgefühl. Es geht darum, die in der Bindungstheorie positiv konnotierten Kategorien Selbstwert und Selbstwirksamkeit von Selbstoptimierung und sozialem Dominanzstreben abzugrenzen, und ihnen die Bedeutung positiven Selbstgefühls hinzuzufügen.