Herzlich Willkommen auf der Seite des Pädagogischen Instituts Berlin (PIB)

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Das PIB tritt dafür ein, innovative Ansätze pädagogischer Hilfen für Kinder und Jugendliche zu entwickeln, zu fördern und zu verbreiten. Wir richten uns in erster Linie an pädagogische und erzieherische Fachkräfte, aber darüber hinaus auch an alle, die sich in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen engagieren. Unser Hauptaugenmerk legen wir darauf, was alle Kinder und Jugendliche brauchen, um sich seelisch gesund zu entwickeln. Ebenso geht es uns darum, psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter vorzubeugen bzw. um eine entsprechende, niederschwellige Krisenintervention, wie sie auch Pädagog/innen leisten können. Da wir davon ausgehen, dass sämtliche pädagogische Prozesse nur im gegenseitigen Vertrauen und respektvollen Umgang miteinander gelingen, konzentrieren wir uns insbesondere auf die Förderung von Beziehungskompetenz sowohl auf Seiten der Pädagog/innen wie der Schüler/innen. 

Unser Ansatz, den wir zusammen mit Lehrer/innen, Erzieher/innen und anderen pädagogischen Fachkräften weiterentwickeln wollen, stützt sich zum einen auf die Bindungstheorie (Bowlby, Grossmann, Brisch) und auf die über Jahre hinweg in vielen Bereichen erfolgreich eingesetzte Kreative Leibtherapie (Udo Baer, Gabriele Frick-Baer) und leiborientierte Entwicklungspsychologie.

Wir orientieren uns an einer leiborientierten Pädagogik:

  • Leib ist das Wort für den spürenden Menschen, für das präreflexive Erleben. Leib stammt von mittelalterlichen „lib“, das den Wortstamm auch für „Leben“ und „lebendig“ bildet.
  • Pädagogik muss sensibel für das gemeinsame und individuelle Erleben aller Beteiligten sein, denn pädagogische Prozesse sind immer auch leibliche Prozesse und zwischenleibliche Begegnungen.
  • Alles lernt. Nicht nur das Denken, nicht nur das Verhalten. Auch der Körper, auch die Gefühlswelt, auch die Fähigkeit, Beziehungen leben.
  • Menschen sind kreativ. Von Anfang an. Leibsensible Pädagogik versucht, diese Kreativität als wichtigen Aspekt des Erlebens zu erhalten, zu unterstützen und sich in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen zu Nutze zu machen.

Wie orientieren uns an einer bindungsorientierten Beziehungspädagogik:

  • Pädagogik braucht Beziehung – Bildung braucht Bindung. 
  • Pädagogik braucht Bindung, denn Bindung schafft Vertrauen. Vertrauen ins eigene Selbst, in die eigene   Selbstwirksamkeit, Vertrauen in den Anderen.
  • Ohne Beziehung und positive Bindungserfahrung kein nachhaltiges Lernen. 
  • Gute Bindung sorgt für Neugierde und Offenheit gegenüber dem Unbekannten.
  • Gute Bindung lindert (Schul-)Ängste und sorgt für Freude und emotionale Wärme beim Lernen.
  • Gute Bindung entlastet Lehrer/innen und Erzieher.

Alles, was ein Kind in der Schule tut, hat einen Sinn, manchmal einen verborgenen. Pädagogik braucht den gleichwürdigen Dialog – Schüler/innen brauchen Resonanzerfahrungen!

Ausgehend von diesen grundsätzlichen Überlegungen will das PIB Seminare, Impulsveranstaltungen, Weiterbildungen und mehr anbieten. Wir beginnen mit Ausbildungen zum Traumaexperten in der Flüchtlingshilfe und werden voraussichtlich ab Januar 2017 ein ausführliches Programm vorlegen.